Weniger Zeug, mehr Luft
Warum weniger Besitz mehr Freiheit bedeutet
Fühlst du dich manchmal von deinen eigenen vier Wänden erdrückt?
Vielleicht hast du das Gefühl, dass dein Zuhause dich mehr belastet als entspannt.
Das liegt oft daran, dass sich im Alltag immer mehr Dinge ansammeln – und plötzlich ist jeder Schrank voll, jede Ablagefläche belegt, und du weißt gar nicht mehr, wo du anfangen sollst.
Gleichzeitig hast du vielleicht Angst davor, dich radikal von deinen Sachen zu trennen, obwohl du dich nach mehr Platz, Ruhe und Klarheit sehnst…
Die gute Nachricht: Du musst nicht gleich Minimalist werden, um mehr Ordnung zu schaffen.
Mit einem pragmatischen Ansatz und der KonMari®-Methode von Marie Kondo kannst du dein Zuhause so gestalten, dass du endlich wieder durchatmen kannst – ganz ohne Extreme.
Als Ordnungscoach mit einer KonMari®-Zertifizierung unterstütze ich Personen, die sich nicht jeden Schritt vorgeben lassen wollen, aber einen klaren Plan für mehr Struktur in ihrem Zuhause brauchen. Hier sind meine besten Tipps für mehr Ordnung – ohne radikalen Minimalismus!
1. Warum zu viele Dinge deine Energie rauben
Ein überfülltes Zuhause kann überwältigend sein. Zu viele Dinge führen dazu, dass du länger suchst, mehr aufräumen musst und dich emotional belastet fühlst.
Dabei geht es nicht darum, radikal auszumisten, sondern bewusst zu entscheiden: Was brauche ich wirklich, was macht mir Freude und was blockiert mich eher?
✅ Habe ich das in den letzten sechs Monaten genutzt?
✅ Was macht mir Freude?
✅ Würde ich es sofort vermissen, wenn es weg wäre?
✅ Macht es mir das Leben einfacher oder schöner?
Falls nicht, darf es gehen! Du wirst erstaunt sein, wie viel freier du dich fühlst, wenn du dich von ungenutzten Dingen trennst.
2. Die KonMari®-Methode: Bewusst auswählen statt wahllos loswerden
Marie Kondo hat mit ihrer KonMari®-Methode eine einfache, aber wirkungsvolle Technik entwickelt: Behalte nur, was dir Freude bereitet oder einen klaren Nutzen hat.
Wichtig ist, dass du dich nicht von dem Gedanken leiten lässt, „möglichst wenig“ besitzen zu müssen, sondern dass du deine Dinge bewusst auswählst.
3. Setze auf smarte Stauraumlösungen
Es geht nicht darum, so wenig wie möglich zu besitzen, sondern darum, die Dinge, die du hast, gut zu organisieren.
Nutze vertikale Flächen, Körbe, Boxen und Möbel mit integriertem Stauraum, um deine Sachen praktisch zu verstauen.
Besonders hilfreich ist die Faltmethode nach Marie Kondo, mit der du Kleidung in Schubladen so anordnest, dass du sofort den Überblick hast.
👉 Tipp: Probiere es mit der Falttechnik für T-Shirts oder Socken – du wirst sehen, wie viel Platz du sparst!
❌ ABER bitte bitte BITTE fängt nicht damit an, neue Körbe, Boxen und Möbel zu kaufen. Erst aussortieren, und dann, FALLS du etwas brauchst, dann Dinge kaufen. Glaube mir, viel öfter als du denkst, brauchst du nichts zu kaufen.
4. Ordnung schaffen, ohne dich zu überfordern
Viele denken, dass sie einen ganzen Tag freiräumen müssen, um endlich Ordnung zu schaffen. Aber das ist oft unrealistisch und führt nur zu Frust.
Ausmisten braucht Zeit und Energie. Das ist Fakt.
Also stattdessen: Plane in deinem Kalender die Tage, wo du aussortieren möchtest, und was du wann angehen möchtest.
Wenn du nach der KonMari® Methode arbeiten möchtest, plane, wann du welche Kategorie (Bücher, Papiere, der Rest (aka Komono) und die sentimentalen Gegenstände) angehen möchtest.
5. Vermeide neue Unordnung mit einfachen Regeln
Ordnung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Prozess. Damit dein Zuhause langfristig aufgeräumt bleibt, helfen Routinen:
✔ Die 1-Minuten-Regel: Alles, was weniger als eine Minute dauert (z. B. Post sortieren, Schuhe wegräumen, Geschirr in die Spülmaschine stellen), wird sofort erledigt.
✔ Fixe Ordnungszeiten: Einmal pro Woche 10–15 Minuten einplanen, um Dinge an ihren Platz zurückzulegen.
Diese kleinen Gewohnheiten machen einen großen Unterschied!
5. Dein Zuhause als Wohlfühlort gestalten
Es geht nicht darum, dass deine Wohnung wie in einem Hochglanz-Magazin aussieht.
Es geht darum, dass du dich wohlfühlst! Frage dich:
⭐ Welche Räume belasten mich gerade am meisten?
⭐ Welche Ecke in meinem Zuhause gibt mir Ruhe?
⭐ Wie kann ich mein Zuhause so gestalten, dass ich entspannen kann?
Oft reichen schon kleine Veränderungen – eine aufgeräumte Ablagefläche, ein gemütlicher Platz auf dem Sofa oder eine ordentliche Küche – um mehr Leichtigkeit in den Alltag zu bringen.
Fazit: Mehr Ordnung, weniger Stress
Ordnung ist kein Ziel, das du einmal erreichst und dann abhaken kannst.
Es ist eine Lebensweise, die dir hilft, weniger Stress und mehr Klarheit in deinen Alltag zu bringen.
Und das Beste?
Du brauchst dafür keine radikalen Veränderungen – nur ein paar praktische Strategien, die sich leicht umsetzen lassen.
Falls du das Gefühl hast, dass du es alleine nicht schaffst, aber auch keine komplette 1:1-Begleitung willst, kann mein Online-Ordnungscoaching genau das Richtige für dich sein.
Als Onlinecoach für Ordnung unterstütze ich dich dabei, dein Zuhause wieder in eine Wohlfühloase zu verwandeln – mit einem Plan, der zu dir passt.